Blog der Ahnataler Kirchengemeinden

Dies ist der gemeinsame Blog der evangelischen Kirchengemeinden in Ahnatal.

  • Home
    Home Hier findest Du alle Beiträge der Seite.
  • Kategorien
    Kategorien Zeigt alle Kategorien.
  • Tags
    Tags Zeigt eine Liste von Tags die im Beitrag verwendet wurden.
  • Autoren
    Autoren Suche nach Mitgliedern.
  • Team-Blogs
    Team-Blogs Suche nach Teams.
  • Login
    Login Anmeldeformular

Großes Theater auf kleinem Raum

Veröffentlicht von am in Kammerberg
  • Schriftgröße: Größer Kleiner
  • 0 Kommentare
  • Updates abonnieren
  • Drucken

 

Wie es geht, das große Theater ins kleine Haus zu bringen, das zeigten Brigitte und Lothar Rohde jetzt im Ökumenischen Zentrum am Kammerberg. Mit dem Papiertheater war das Ehepaar aus Kassel auf Einladung des Ökumenischen Forums zu Gast und zeigte in drei Aufführungen das Stück „Die Sache mit dem Stern“.

Die Bühne war nur ein kleiner Ausschnitt inmitten einer mit schwarzen Tüchern verhüllten Wand. Und doch bot sie Platz für orientalisch anmutende Häuser und Marktstände, Hirten und ihre Tiere sowie die Krippe samt Maria und dem Jesuskind. Über allem prangte der Weihnachtsstern und führte die drei Weisen aus dem Morgenland nach Bethlehem. Die waren sich gar nicht so sicher, ob es den von ihnen prophezeiten neugeborenen König wirklich gibt.

Auf verschiedenen Ebenen der Bühne ließen Brigitte und Lothar Rohde, für die Zuschauer unsichtbar, immer wieder neue Bühnenbilder und Figuren einlaufen, die die Weihnachtsgeschichte mit viel Wortwitz und Anspielungen auf die heutige Zeit erzählten. So sorgte sich einer der Weisen um seine Altersversorgung, sollte sich seine Prophezeiung nicht erfüllen.

Etwa drei bis sechs Monate benötigt das Ehepaar, bis ein Stück mit dem Papiertheater aufgeführt werden kann. Vom Ausschneiden der Papierfiguren über das Schreiben der Regiebücher bis hin zur Lichtsteuerung – alles machen Brigitte und Lothar Rohde selbst. Ihre Leidenschaft für die besondere Form des Theaters entdeckten die beiden vor zwölf Jahren. Zu Beginn spielten sie für Freunde und die Familie, mittlerweile treten sie auch immer wieder bei öffentlichen Veranstaltungen auf. Unter anderem haben sie bereits das Stück „Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt gespielt. Ihr neues Projekt ist „Orpheus in der Unterwelt“.

Die Zuschauer am Kammerberg zeigten sich begeistert und bekamen nach der Vorstellung die Möglichkeit, einmal hinter die Kulissen zu schauen. Zur Stärkung standen im Theatercafe im Gemeindesaal zudem Kaffee, Tee und kleine Köstlichkeiten bereit. (pmi)

Kommentare

  • Derzeit gibt es keine Kommentare. Schreibe den ersten Kommentar!

Kommentar hinterlassen

Gast
Gast Dienstag, 19. März 2019
Zum Seitenanfang